5.2 FLEXTERM GmbH, FLEXIBLE METALLSCHLÄUCHE

Unsere Fachleute beschäftigen sich seit 1984 mit der Produktion von flexiblen Metallschläuche, deren Weiterentwicklungen von unseren Bestellern seit 1993 über ein Konsignationslager mit schneller und flexibler Bedienung günstigen Preis, natürlich unter Belbehalt des hohen technischen Niveaus, erhältlich sind und Inbetrieb genommen werden können.

Grundelement der flexiblen, gasdichten Metallschläuche/Paralleltypen/, das 18/9 nickellegierte, austenitische, rostfreie Wellrohr ist ein Berghofer Produkt.

Die Paralleltypen werden aus Edelstahl mit Längsnaht gefertigt.

Die Wellen laufen parallel zueinander, daher auch der Name.

Die von FLEXTERM hergestellen Metallschläuche haben einen Durchmesserbereich von ½”-5”, Innendurchmesser 12-125mm/, bei einem Nendruck von 8-0.5bar

Der Metallschlauch kann durch rostfreies Metallgewebe geschützt werden, wodurch neben dem mechanischen Schutz eine erhöhte Druckbeständigkeit bis zu 90-20 bar erreicht wird.

Die Länge der Metallschläuche fängt bei 250mm an und kann nach Bedarf des Auftraggebers verlängert werden.

Qualitätsbeurteilung

Nach jedem Schweiß- oder Hartlötvorgang werden die Metallschläuche vom Hersteller auf die dichte kontrolliert. Das erfolgt mit Luft unter Wasser und entspricht dem Wert vvs 10-5mbar.

Die Nr. Unserer Anwendungsgenehmigung vom B.M.I.-TÜV Bayern lautet: É.M.I.-É.Á.B. – A’74/1992.

Zum Anschluss der Gasgeräte haben wir Genehmigung von der Staatlichen Energetischen und Energiesicherheitstechnischen Aufsichtsbehörde.

Die Gehemigungsnummer ist: 10935-GYE/I991

Bei Bedarf können auch von den Grundtypen und Parametern abweichende, spezielle Metallschläuche bestellt werden.

Für diese Fälle schlagen wir ein Gespräch in unserer Firma vor, die dem Auftraggeber bei seiner Planung gern zur Verfügung steht.

5.2.1 Anwendungshinweise

Application area:

Diese flexiblen Metallschläuche haben sich auf den Gebieten bewährt, auf denen die bisher verwendeten („gefalzten”) Schläuche mit Dichtung, Gummi- und Kunststoffschläuche nicht verwendbar sind.

Diese Schläuche sind für den Transport von Heißwasser, Dampf, Kondenswasser, Gas, verschiedene Korrosionsflüssigkeiten, bestimmte Säuren und Basen, Ammoniak, Karbonsäure, Weinsäure, Farben usw. Geeignet.

Zum Überbrücken von Montageungenaigkeiten, (z.B. beim Anschluß von Gasgeräten, Konvektoren, Radiatoren usw.) sind sie wegen ihrer flexiblenbiegsamen Anschlüsse geeignet.

Darüberhinaus können sie bei den verschiedensten Maschinen und Anlagen (Pumpen, Kompressoren usw.) zur Schwingungsdämpfung eingesetzt werden.

Die zur Schwingungsdämpfung eingesetzen Metallschläuche garantieren eine Eindämmung von 50-80%.

Anwendungsbereiche:

Einsatztbedingungen:

Diese flexiblen Metallschläuchen können mit den in der Tabelle angegebenen technischten Daten bei einer Betribstemperatur von 200C eingesetzt werden.

Das Material der Schläuche lässt eine Höchsttemperatur bis zu 600oC zu, wobei sich bis zu solchen auch die Paramenter entsprechend ändern. Bei der maximal zuläßigen Betriebstemperatur ist natürlich auch die zuläßige Temperaturbeanspruchung der Anschlußelemente zu berücksichtigen, Außerdem ist zu beachten, daß beim Transport von Korrosionsmitteln bei höheren Temperaturen auch eine bedeutend höhere Korrosionswirkung zu verzeichen ist.

ACHTUNG!

Das Material der flexibeln Metallschläuche: 18/9 austenitischer Chrom-Nickel-Stahl ist beständig gegen atmosphärische Einwirkungen, oxydierende -, Salz und Säurelösungen, nicht jedoch gegen chloride Salzlösungen d.h. nicht oxynierende Lösungen.

Anschlußelemente:

Die Anschlüsse für die flexiblen Metallschläuche können der jeweiligen Einbaustelle entsprechend bestellt werden. In nachstehender Tabelle stellen wir under Grundsortiment an Anschlüssen mit der Ergänzung vor, daß sich für das einen Schlauchende (zur Vermeidung von Torosionswirkungen) ein Hollander- oder geradverschraubter Anschluß anbietet. Berücksichtigung von Betriebsumständen bei der Verwendung von Metallschläuchen: Die in der Tabelle aufgeführten Betriebsdruckdaten und Krümmungsradien können der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten wegen nur als Richtlinien dienen, überwiegend gilt neben statischer Belastung eine Raumtemperatur von (20oC). Der Druckwert hat im Vergleich zum Berstdruck min. 3-fache Sicherheit. Der Krümmungsradius kann bei einmaliger Biegung und starkem Schub unter den in der Tabelle aufgeführten Werten liegen. Die unterschiedlichen Betriebsverhältnisse (z.B. Schwing- , Stoßbelastungen, Bewegungsarten, Häufigkei der Bewegungen, hohe Betriebs temperaturen usw.) stellen zusätzlich Belastungen für das Rohrmaterial dar.

Diese Einwirkungen sind hinsichtlich Sicherheit und Lebensdauer unter Anwendung nachstehender Tabellen und Diagramme zu berücksichtigen.

5.2.2 Berechnung des zuläßigen Betriebsdruckes:

Püzul. = PT x ft x fdyn

Pü zul. : zugelassener Betriebsdruck

PT : Betriebsdruck nach Tabelle

f t : Sicherheitsfaktor bei dynamischer Betriebsdruck

fdyn : Sicherheitsfaktor bei erhöhten Temperaturen

Zugelassener Krümmungsradius

Rdyn : Krümmungsfaktor nach Tabelle

RT : Krümmungsfaktor bei dynamischer Betriebsdruck

 

Sicherheitsfaktor im Falle erhöhter Temperaturen:

ºC

X10CrNiTi189

(1,4541)

X10CrNiMo1810

(1,4570)

SSt4

(1,0337)

CuZn15

(2,0240)

CuSn2

(2,1010)

CuSn6

(2,1020)

20

1

1

1

1

1

1

100

0,86

0,83

0,79

0,83

0,83

0,83

150

0,81

0,78

0,74

0,75

0,77

0,78

200

0,76

0,74

0,70

0,68

0,72

0,73

250

0,71

0,69

0,61

 

0,66

0,69

300

0,67

0,65

0,50

 

 

 

350

0,64

0,63

0,44

 

 

 

400

0,62

0,61

0,33

 

 

 

450

0,59

0,59

 

 

 

 

500

0,57

0,57

 

 

 

 

550

0,54

0,54

 

 

 

 

600

0,50

0,50

 

 

 

 

 

Sicherheitsfaktor bei dynamischer Belastung

* Strömung Bewegung

Geringe langsame
Bewenung
ohne Schwingung

Häufige gleichförm.
Bewegung, geringe
Schwingung

Rhytm.
Dauerbewegung starke
Schwingung

Pausierende oder langsame
gleichm. Strömung

1

0,80

0,40

Pulsierende und bewegte Strömung

0,80

0,64

0,32

Rhytmische und stoßweise Strömung

0,40

0,32

0,16

 

Wichting!

Größere Strömung als nach Reynoldszahl *5 x 104lösen im Wellwandrohr schädliche Turbulenzwirkungen aus.

Wenden sie sich an unsere technischen Bereich.

Einbaubeispiel:

Der TUBOFLEX flexible Edelstahlschlauch, parallele Wellen, einschichti, mittlere Wandstärke, mittler Wellen mit einreihigem Geflecht NW 25 wird bei 300ºC eingebaut.

Er ist geringen Schwankungen und häufigen gleichen Bewegungen- Pulsier- und Wellströmungen - ausgesetzt.

Wichting!

Größere Strömung als nach Reynoldszahl *5 x 104lösen im Wellwandrohr schädliche Turbulenzwirkungen aus.

PT = 70 bar, RT = 155 mm, ft300 = 0, 67, fdyn = 0, 64

Pü.zul = PT x ft x fdyn

Pü.zul = 70 x 0, 67 x 0, 64

Pü.zul = 30 bar

5.3 EINBAUHINWEISE

Berechnungen

Die Rohrleitungen müssen ohne Torsioneingebaut werden.

Beide Anschlüsse müssen auf gleicher Ebene liegen.

HORIZONTALE SCHUBBEWEGUNG

 

VERTIKALE SCHUBBEWEGUNG

 

90 o Bogen

 

Rohrleitung stark gebogen, 90o , als Schwingungs-, Geräusch-, dämpfstück (für kleinen Ausschlang und hohe Frequenz).

 

R = Krümmungsradius

La =Länge Ansschlußteil in der jeweiligen Rohrtabelle zu finden

l1 = max. Höhe

l2 = min. Höhe

e = Einbauabstand

s = Schubbewegung

a = Schftlänge

NL = Nennlänge

 

 

EINBAUHINWEISE

Falsche und richtige Anordnung

Nich herunterziehen,

sondern rollen

Nich verdrehen,

sondern

Torsion einbauen

Nicht zu kurz,

sondern entsprechende

Baulänge messen

Nicht überbiengen,

als Lenkung einbauen

Keine von der Einbauebene abweichende Bewegung,

sondern nur auf Bauebenen

Eine Biegung durch

eigengewicht ist nicht zulässig,

sondern Stützunterlage verweden

Darf bei geradem Einbau

keine großen Bewegungen aufnehmen,

sonderm nur bei Einbeu in U-Form

Keine verschobene

Anschlußebene,

sondern ebene Führung

Beim Aufhängen nicht überbienge,

sondern Schnecke verweden

Rohrende nicht überbiengen, sondern

steifen Rohrbogen einbauen

Darf keine axialen Bewegungen aufnehmen,

sondern Schlauch ist senkrecht in Bewegungsrichtung einzubauen

Die einzelnen Schläuche sollen keine
Bewegungen aus verschiedenen Richtungen aufnehmen,
sondern nur senkrechte Führung

Sie sollen nicht seitlich abkommen, sondern Führung in Mitte

Axialbewegung nicht zulässig, sondern Einbau senkrecht auf Schlauchachse

Darf keine zu großen, lateralen Bewegungen haben, sondern Bau im 90o Bogen

Bei Bewegung nicht verdrehen, sondern Bewegungen nur auf Biegungsebene (ohne Torsion)

Schlauden nicht überbiegen, sonderm in Bogen leiten

Keine beliebigen Schlauchlänge verweden, sondern genaue Länge bestimmen

Nicht zu lang abmessen, sondern tatsächliche Länge bestimmen

Nicht auf unzuläßige Art verdrehen, sondern Biegung ohne Torsion in Bewegrichtung